Erdkinderplan (7. Jahrgangsstufe)

Seit Herbst 2015 wird von den Schülern der jeweiligen 7. Jahrgangsstufe in Eigenverantwortung ein eigens dafür erworbenes Grundstück bewirtschaftet. Mit der Umsetzung des Erdkinderplans wird einerseits die Theorie mit der Praxis verbunden, andererseits wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, echte Verantwortung zu übernehmen und Herausforderungen zu bestehen.

Auf dem ca. 1.800 qm großes Grundstück verwirklichen die Schüler verschiedenste Projekte wie z. B. das Renovieren einer kleinen Hütte, die Bewirtschaftung des eigenen Gartens, Früchte ernten, weiterverarbeiten und vermarkten. Externe Fachleute, Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter stehen den Jugendlichen dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Ziel ist es, den Jugendlichen in ihrer schwierigen Zeit der Pubertät eine Umgebung zu schaffen, in der sie durch praktische Anforderungen und körperliche Anstrengungen die Umwälzprozesse der Pubertät leichter bewältigen können. Zudem ist es durch das praktische Handeln und dem Schaffen von konkreten sichtbaren Erzeugnissen besonders gut möglich, Bestätigung und Anerkennung bekommen.

Ca. ein Drittel des Schuljahres (zwischen den Sommer- und Herbstferien sowie zwischen den Oster- und den Sommerferien) verbringen die Schüler auf dem Grundstück. Die theoretische Erarbeitung des Lernstoffs der 7. Jahrgangstufe findet hauptsächlich außerhalb dieser Zeiten statt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Projekten in den Fächern Soziales und Technik, mit denen sich die Schüler z. B. über den Pausenverkauf die Große Reise in der 8. Jahrgangsstufe teilfinanzieren.